Gemeinsam stark im Einsatz für die Natur

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Kann es einen besseren Einstieg in eine neue Lebensphase geben als einen Ausflug in die Natur. Einen Ort, an dem ihr eure neuen MitschülerInnen und LehrerInnen in einer angenehmen und entspannten Atmosphäre auf neutralem Boden in Ruhe kennenlernen könnt.

Willkommen bei unseren Kennenlerntagen im Almtal!

 

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In den kommenden Jahren werdet ihr in der Schule viele Eindrücke und Erfahrungen sammeln, die euer weiteres Leben beeinflussen und mitgestalten. Gleich zu Beginn eures Aufenthaltes setzen wir uns daher mit der Frage auseinander, welche Rolle die Schule für eure persönliche Entwicklung haben kann. Wir gehen auf eure Vorstellungen und Erwartungen ein und eröffnen euch neue Sichtweisen auf diese lehrreiche, bedeutende Lebensphase.

Danach ist Teamwork angesagt, denn eine Gruppe kann nur dann gute Ergebnisse erzielen, wenn ihre Mitglieder bei gemeinsamen Projekten ihre individuellen Stärken optimal einsetzen.

Bei den Aufgaben, die ihr in der Natur bewältigen werdet, könnt ihr eure besonderen Fähigkeiten testen. Wir zeigen euch, wie ihr diese in der Gruppe zu eurem gemeinsamen Vorteil nutzen könnt. In Gesprächen klären wir, warum gute Teamarbeit für eure Zukunft wichtig ist, und worauf ihr bei Projektarbeiten achten solltet.

Bei unseren Expeditionen werdet ihr die Vielfalt der Natur kennenlernen und entdecken wie wir durch unsere Handlungsweisen die Natur verändern. Ihr werdet erfahren, dass es nicht einfach ist sich Herausforderungen zu stellen und richtige Entscheidungen zu treffen. Wissen spielt dabei eine große Rolle – aber woher kommt dieses Wissen, wie kann man es sich verschaffen und welche Möglichkeiten stehen einem sonst noch zur Verfügung um die entscheidende Wahl treffen zu können?

Klingt nach Ernst des Lebens und wenig Spaß… ganz sicher nicht! Die Aufenthalte in der Natur sollen euch Einblicke in brisante aber auch spannende Themen bieten und euch Möglichkeiten aufzeigen, wie man Zukunft gestalten kann. Ihr werdet unterschiedliche Lebensräume von Tieren und Pflanzen kennenlernen, Merkmale und Eigenschaften von Ökosystemen erfassen, Informationen sammeln und euch dabei spielerisch mit gesellschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzen. Und damit ihr Tiere auch aus der Nähe beobachten und einiges über ihr Verhalten und ihre Lebensumstände erfahren könnt, werden wir einen Tag im Cumberland Wildpark verbringen.

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Natürlich werdet ihr dazwischen auch Gelegenheit haben die Seele baumeln zu lassen um die zuvor gemachten Erfahrungen wirken zu lassen. Und am Abend treffen wir uns bei Schönwetter am Lagerfeuer zum Chillen.

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Der Cumberland Wildpark Grünau wurde in den 1970er Jahren von der Herzog von Cumberland Stiftung gegründet und liegt verkehrstechnisch gut erreichbar auf halbem Weg zum Naturschutzgebiet am Almsee. Das Areal des Wildparks besticht durch sein nahezu unversehrtes Ökosystem, das sich über mehr als 60 Hektar vor der eindrucksvollen Kulisse des Toten Gebirges ausbreitet. Rund 500 Tiere haben hier ein Zuhause gefunden.

Darunter befinden sich Braunbären, Luchse, Wölfe, Wildkatzen, (frei lebende) Biber, Fischotter, Füchse, Waschbären, Steinmarder, Frettchen, Elche, Rotwild, Rehwild, Damwild und Schwarzwild, Steinböcke, Mufflons, Wisent, Urwildpferde, Steinadler, Steppenadler, Gänsegeier, Uhus und Schneeeulen, um nur einige zu nennen. Besonders beeindruckend sind auch die frei lebenden Scharen von Graugänsen, Raben und Waldrappen.

Ein idealer Platz für unsere Kennenlerntage, denn bei Schlechtwetter können wir auch einmal ins grüne Klassenzimmer flüchten!

2009 erhielt der Wildpark eine strategische Neuausrichtung. Der Geschäftsbetrieb wurde von einem gemeinnützigen Verein übernommen, der bei seiner Tätigkeit von mehr als 70 Unternehmen und Privatpersonen aus dem Almtal unterstützt wird. Der Verein strebt den Erhalt und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Wildparks an.

In den vergangenen Jahren wurde bereits ein neuer Betriebshof und ein neues Besucherzentrum mit angeschlossener Gastronomie gebaut sowie zahlreiche Tiergehege vergrößert und erneuert. Darunter befindet sich auch das neue Luchs-Gehege und eine für Österreich einzigartige Gemeinschaftsanlage für Bären und Wölfe auf einer Fläche von ca. 10.000 m2, die dem natürlichen Verhalten der Tiere besser entspricht und in der sie von den Besuchern hautnah bei der Futtersuche, beim Baden und beim Klettern beobachtet werden können.

Mehr Informationen findet ihr auf der Webseite des Wildparks, einfach Wildpark-Logo unten anklicken:

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Folgt man von Scharnstein kommend der Straße in das Innere Almtal, eröffnet sich den Besuchern nach und nach der Blick auf eine bemerkenswerte Landschaft. Entlang der Alm mit ihrem glasklaren, grünlich schimmernden Wasser führt der Weg von Grünau vorbei an dichten Misch- und Nadelwäldern bis zum Almsee mit dem Toten Gebirge im Hintergrund.

Bereits 1965 wurde die Seefläche durch die Seen-Naturschutzgebietsverordnung zum Naturschutzgebiet erklärt. Seit Mai 2013 sind nun auch die Uferzonen mit ihren sehenswerten Verlandungsbereichen und Feuchwiesen sowie die als “Röll” bezeichneten Gebiete im Süden und die Moorwiesen bei Schwarzbrunn im Norden per Verordnung geschützt.

Das geschützte Areal zeichnet sich durch eine Vielzahl in Verbindung stehender Biotoptypen aus, deren Variationsbreite vom See über Fließgewässer bis hin zu Geröllschutthalden, Grau- und Schwarzerelnauen, Großseggenriedern und Moorbereichen reicht.

Die Feuchtgebiete bieten 35 nachgewiesenen Singvogelarten einen optimalen Lebens- und Durchzugsraum. Für 20 Vogelarten konnte sogar ein Brutnachweis erbracht werden. Neben den Singvögeln gibt es auch bedeutende Vorkommen von Wasservögeln. Hinzu kommen die, in den 70er Jahren von der nahegelegenen Konrad-Lorenz Forschungsstelle angesiedelten Wildgänse, welche den Almsee als Brutgebiet und Nächtigungsort nutzen.

Der See wird über den am Südufer einmündenden Aagbach mit klarem und kaltem Bergwasser gespeist und erreicht auch im Hochsommer kaum mehr als 14° Celsius. Ein idealer Lebensraum für den unter Wasser blühenden Haarblättrigen Wasserhahnenfuß und die Armleuchteralgen. Neben den autochthonen Fischarten Elritze, Koppe, Seesaibling, Seeforelle und Schierling finden sich auch Äschen, Aiteln, Bachforellen, Bachsaiblinge und Regenbogenforellen in den Gewässern.

Besonders interessant sind die Flachwasser- und Verlandungszonen sowie die durch den hohen Wasserstand beeinflussten Schwarz- und Grauerlensumpfwälder. Großseggenbestände in den Uferzonen und Schwimmrasengesellschaften geben Aufschluss über die Verlandung im Zuge der Sukzession. Im Unterwuchs der Schwarzerlen-Bruchwaldbereiche dominieren neben den Seggen auch noch einige Farnarten die Vegetation. Durch die Ausweitung des Schutzgebietes kann sich der Auwaldbereich nun ohne gröbere menschliche Eingriffe entwickeln.

Der Aagbach und der Kolmkarbach transportieren während und nach Starkregenereignissen bzw. der Schneeschmelze große Geschiebemengen aus dem Hinterland über die Abhänge des Toten Gebirges und die Röll teilweise bis in den Almsee. Diese Geschiebedynamik ist auch in

der Grauerlenau kurz vor der Mündung in den Almsee gut zu erkennen.

Zahlreiche Neben- und Totarme sowie wassergefüllte Becken, die abschnittsweise auch ausgetrocknet sind prägen diese natürliche Landschaft. Versumpfte, dickichtartige Waldbereiche wechseln mit kleinen Kies- oder Sandbänken die von Rot- und Rehwild sowie Bibern und Füchsen gerne genutzt werden. In den Senken bilden sich bei geringer Wasserführung und wenig Eintrag kleine Tümpel aus, welche Amphibien als Laichhabitate dienen.

Rund 1, 5 km nördlich des Nordufers des Almsees stößt man auf von Torf bedeckte Bereiche, die mit Mineralböden abwechseln, die sogenannten Schwarzbrunn-Wiesen. Eine ebene, 15 ha große Fläche, welche von mehreren Bächen durchzogen wird. Die floristische und faunistische Artenvielfalt der Niedermoorwiesen wird durch extensive Mahd bzw. Schwendungsmaßnahmen aufrechterhalten.

Auch außerhalb des Naturschutzgebietes trifft man auf eine durch ihre natürliche Ausprägung und Artenvielfalt geprägte Landschaft. Das glasklare Wasser der Alm fließt bis Grünau vorbei am Cumberland Wildpark durch eine relativ natürliche Uferlandschaft mit dynamischen Schotter- und Sandbänken. Dieser Gebirgsflussabschnitt ist nur in geringem Ausmaß durch Wildbachverbauungen beeinträchtigt und kann mit stabilen Biber- und Fischotterbeständen aufwarten.

Der Cumberland Wildpark wurde in den 1970er Jahren von der Herzog Cumberland Stiftung gegründet und liegt verkehrstechnisch gut erreichbar auf halbem Weg zum Naturschutzgebiet. In einer natürlichen Umgebung mit sensationellem Blick auf das Tote Gebirge entstand auf über 60 ha eines der größten Wildpark-Areale Österreichs. Seit der strategischen Neuausrichtung im Jahr 2009, hat sich der Wildpark dank umfangreicher Investitionen in die Infrastruktur und die Neugestaltung der Gehege wieder zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt, in dem heimische und ehemals heimische Tiere sowie einige Exoten in einem naturnahen Umfeld beobachtet werden können.

An heißen Sommertagen laden die idyllisch gelegenen Ödseen in der Hetzau zu einem kühlen, erfrischenden und wahrscheinlich eher kurzen Bad ein. Wer das Wasser gern ein bisschen wärmer hat, kann stattdessen in das Schwimmbecken im Freibad von Grünau eintauchen.

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Das Jufa Hotel Almtal liegt etwas außerhalb von Grünau in einer herrlichen Naturlandschaft mit weitläufigen Außenbereichen. In wenigen Minuten erreicht man mit dem Bus den Ort (ca. 1,5 km), den Cumberland Wildpark (ca. 3,5 km) und das Naturschutzgebiet am Almsee (ca. 10km).

Der Gebäudekomplex wurde 2014 generalsaniert. Die modernen, großzügigen Zimmer (Mehrbettzimmer für Schüler) sind mit hellen Möbeln ausgestattet und verfügen alle über ein eigenes Badezimmer mit Dusche und Toilette. In einigen befinden sich Etagenbetten.

Gleich an die Rezeption schließt das hauseigene Cafè mit Barbereich an. Vor dem Hotel befindet sich eine Sonnenterrasse, die nicht nur tagsüber sondern vor allem auch am Abend gerne genutzt wird, um den Tag beim Sonnenuntergang oder unter dem wunderbaren Sternenhimmel gemütlich ausklingen zu lassen. Die Kinder und Jugendlichen können sich in der Zwischenzeit am nebenan liegenden Outdoor-Kinderspielplatz austoben oder eine Partie mit dem Riesenschach spielen.

Der Tag startet im Restaurant mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet samt eigener Bioecke. Auch zu Mittag und am Abend könnt ihr eure Auswahl am warmen Buffet mit eigenem Salat- und Dessertbereich selbst treffen. Nach Absprache nimmt das Hotel auch gerne Rücksicht auf Vegetarier, Veganer und Personen mit Lebensmittelallergien.

Wenn die Wetterlage es erlaubt, könnt ihr den Abend auch einmal gemütlich mitten im Grünen am idyllischen Lagerfeuerplatz vor der beeindruckenden Bergkulisse verbringen.

Das Jufa verfügt über 2 mit moderner Technologie ausgestattete Seminarräume sowie Jugendräume, die wir nach Absprache bei Schlechtwetter für unsere Regenersatzprogramme nutzen können.

Außerdem steht den erwachsenen Begleitpersonen zur Entspannung ein Wellnessbereich mit einer Finnischen Sauna und einem Kräuter-Laconium zur Verfügung.

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